Feuchtes Mauerwerk im Rems-Murr-Kreis?

Nachträgliche Horizontalsperre für Waiblingen & Rems-Murr

Stoppt aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundament dauerhaft. So werden Kellerwände vor weiterer Durchfeuchtung, Putzschäden und Schimmel geschützt.

Egal ob Altbau in der Waiblinger Innenstadt, Reihenhaus in der Korber Höhe oder Einfamilienhaus in Bittenfeld: wir kennen die typischen Bausubstanzen der Region.

Woran erkennen Sie eine fehlende oder defekte Horizontalsperre?

Feuchtigkeit im Mauerwerk entsteht oft schleichend und bleibt lange unbemerkt. Wenn Ihr Haus vor 1990 gebaut wurde, ist die alte Teerpappe im Fundament oft verrottet. Die Nässe steigt durch die Kapillaren der Steine unaufhaltsam nach oben und verteilt sich in den Wänden.

Blühender Putz & Salpeter

Putz löst sich von der Wand oder es entstehen weiße, kristallartige Ablagerungen (typische Anzeichen). Beim Verdunsten des Wassers bleiben Salze zurück, die langfristig die Bausubstanz schädigen.

Nasse Flecken unten an der Wand

Feuchte oder dunkle Stellen an der Wand entstehen häufig durch Wasser, das aus dem Fundament nach oben zieht. Diese Flecken treten meist im Sockelbereich auf und können sich mit der Zeit weiter ausbreiten.

Modriger Kellergeruch

Ein modriger Geruch und/oder dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit im Keller sind oft erste Hinweise auf ein Feuchtigkeitsproblem. Auch ohne sichtbare Schäden kann bereits Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden sein.

So funktioniert die nachträgliche Horizontalsperre per Injektion

Eine nachträgliche Horizontalsperre wird eingesetzt, um aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk dauerhaft zu unterbrechen. Dabei wird eine spezielle Sperrschicht in die Wand eingebracht, die verhindert, dass Wasser aus dem Fundament weiter nach oben ziehen kann.
In den meisten Fällen erfolgt dies über ein Injektionsverfahren, bei dem das Mauerwerk gezielt behandelt wird, ohne dass größere Erdarbeiten notwendig sind.

Wenn Feuchtigkeit zusätzlich seitlich durch das Erdreich eindringt, kann ergänzend eine Kellerabdichtung von außen notwendig sein. Hat sich durch die Feuchtigkeit bereits Schimmel gebildet, sollte auch eine Schimmelsanierung im Keller geprüft werden.

Der Ablauf

Schritt 1

Schadensanalyse vor Ort

Zunächst prüfen wir die Feuchtigkeitsursache in Ihrem Gebäude. Nicht jeder nasse Fleck im Keller erfordert das gleiche Vorgehen. Wir messen den Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks und ermitteln die exakte Höhe für die Bohrungen.

Schritt 2

Vorbereitung des Mauerwerks

Lose Putzreste und Salpeterablagerungen werden im betroffenen Bereich entfernt. Um eine perfekte Verteilung der Sperrschicht zu garantieren, legen wir das Mauerwerk bis auf den tragfähigen Grund frei und säubern die Fugen.

Schritt 3

Präzise Bohrlöcher setzen

Etwa 10 bis 20 Zentimeter über dem Fundament bohren wir in gleichmäßigen Abständen (ca. 10 bis 12 cm) schräg nach unten verlaufende Kanäle in die Wand. Dieser Eingriff ist minimalinvasiv und erzeugt deutlich weniger Schmutz als ein Komplettabriss.

Schritt 4

Die Hochleistungs-Injektion

In die vorbereiteten Hohlräume wird eine wasserabweisende Spezialcreme drucklos injiziert. Gerade bei den typischen Mauerwerken hier im Rems-Murr-Kreis verteilt sich dieser Wirkstoff über die feuchten Kapillaren tief im gesamten Baustoff.

Schritt 5

Aushärtung & Neuverputzung

Die Creme härtet zu einer dauerhaften, wasserundurchlässigen Schicht aus – die Kapillaren sind verstopft. Feuchtigkeit kann nie wieder aufsteigen. Auf Wunsch wird die Wand abschließend mit einem atmungsaktiven Sanierputz verschlossen, damit der Keller sofort wieder trocknen kann.

Lohnt sich eine Horizontalsperre in Waiblingen?

Eine nachträgliche Horizontalsperre ist immer dann sinnvoll, wenn Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Erdreich in das Mauerwerk aufsteigt. Ohne eine funktionierende Sperrschicht verschlechtert sich der Zustand der Wände mit der Zeit weiter: Putzschäden, Salzausblühungen und Schimmelbildung nehmen zu.

Gerade bei älteren Gebäuden in Waiblingen und Umgebung fehlt häufig eine wirksame Horizontalsperre. In solchen Fällen ist das Injektionsverfahren eine bewährte Möglichkeit, die Ursache des Problems gezielt zu beheben, statt die sichtbaren Schäden lediglich zu überdecken.

Ob und in welchem Umfang eine Horizontalsperre notwendig ist, hängt jedoch immer vom Zustand des Mauerwerks ab. Eine fachgerechte Einschätzung hilft dabei, unnötige Maßnahmen zu vermeiden und die für Sie passende Lösung zu finden.

Wichtig ist dabei die richtige Ursachenprüfung: Nicht jeder feuchte Keller braucht automatisch eine Horizontalsperre. Bei seitlich eindringendem Wasser kann eine Außenabdichtung des Kellers sinnvoller sein. Bei muffigem Geruch oder sichtbarem Befall sollte zusätzlich die Schimmelursache im Keller geprüft werden.

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Häufige Fragen zur Horizontalsperre

Die Kosten für eine nachträgliche Horizontalsperre hängen vom Zustand des Mauerwerks, der Länge der betroffenen Wand und dem gewählten Verfahren ab. In vielen Fällen bewegen sich die Preise im Bereich von mehreren hundert Euro pro laufendem Meter.

Eine erste Einordnung zu Feuchtigkeitsschäden finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Kellerabdichtung in Waiblingen.

Die Dauer hängt vom Umfang der betroffenen Bereiche ab. In vielen Fällen kann die eigentliche Injektion innerhalb weniger Tage durchgeführt werden. Der anschließende Trocknungsprozess des Mauerwerks kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, dies passiert jedoch ohne jedes Zutun.

Nicht immer. Eine Horizontalsperre ist vor allem dann sinnvoll, wenn Feuchtigkeit aus dem unteren Wandbereich nach oben steigt. Wenn Wasser dagegen seitlich von außen in den Keller drückt, kann eine Kellerabdichtung von außen die passendere Lösung sein. Falls bereits Schimmel sichtbar ist oder ein muffiger Geruch besteht, sollte zusätzlich eine Schimmelsanierung im Keller geprüft werden.

Je nach Schadensbild kommen auch andere Verfahren infrage, etwa eine Außenabdichtung oder zusätzliche Maßnahmen im Innenbereich. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von der Ursache der Feuchtigkeit ab.

Typische Anzeichen sind feuchte Stellen im unteren Wandbereich, abplatzender Putz, Salzausblühungen oder ein muffiger Geruch im Keller. Diese Symptome sollten frühzeitig abgeklärt werden.
Weitere allgemeine Informationen zu Feuchtigkeitsschäden im Gebäude finden Sie auch beim Umweltbundesamt.

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